Zement-Estrich

Zementestriche sind Bodenbeläge, die aus Zementmörtel hergestellt werden. Durch hohe Festigkeit, hohen Verschleißwiderstand und gute Griffikeit können Zementestriche ohne zusätzlichen Belag genutzt werden, z.B. in Kellerräumen, Garagen, Werkhallen usw. Im Wohnungsbau erhalten sie im allgemeinen einen weiteren Belag.

Entsprechend der Konstruktion des Estrichs auf dem tragenden Untergrund unterscheidet man:

Allgemeine Hinweise zur Estrich-Nachbehandlung

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Verbundestrich

Verbundestrich ist ein mit dem Tragbeton verbundener Estrich.
Bei größeren Verbundlasten sind entsprechend dickere Estriche erforderlich.

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Verbundestrich



Estrich auf Trennschicht

Estrich auf Trennschicht

Estrich auf Trennschicht ist ein Estrich, der von dem tragenden Untergrund durch eine dünne Zwischenlage getrennt ist.
Er wird eingesetzt, wenn Decken stark auf Biegung beansprucht werden oder der Tragbeton wasserabweisend ist. Die Dicke des Estrichs auf Trennschicht beträgt wenigstens 45 mm bei einschichtiger Ausführung.

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Schwimmender Estrich

Schwimmender Estrich ist ein auf Dämmschicht hergestellter Estrich, der auf seiner Unterlage beweglich ist und keine unmittelbare Verbindung mit angrenzenden Bauteilen aufweist. Daher sind Randstreifen erforderlich.

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Schwimmender Estrich



Heizestrich

Heizestrich

Heizestrich ist ein beheizbarer Estrich, der in der Regel als Estrich auf Dämmschicht ausgeführt wird.
Für ein gut funktionierendes System muss der Estrich auf einer Dämmschicht verlegt werden. Außerdem muss wegen der höheren Fußbodentemperatur in der Heizperiode und der sich daraus ergebenden großen Längsdehnung der Estrichplatte diese durch weiche Randstreifen von den übrigen Bauteilen getrennt werden.

Die Zusammendrückbarkeit der gesamten Dämmung darf bei Heizestrichen nicht größer als 5 mm sein. Die Lage der Warmwasserrohre oder elektrischen Heizdrähte ist vor dem Estricheinbau zu fixieren. Die Estrichüberdeckung des Heizsystems beträgt in der Regel wenigstens 45 mm.
Eine Verkürzung des Bautermins durch frühzeitige und starke Beheizung ist unzulässig. Die Heizung darf erst nach ca. 3 Wochen in Betrieb genommen werden. Dabei sollte die Temperatur des Estrichs täglich nur um 5 Grad gesteigert werden, jedoch in der ersten Zeit eine Temperatur von 25°C nicht übersteigen. Soll der Estrich mit einem Belag versehen werden, ist die Heizung 24 Stundenvor dem Verlegen abzuschalten oder bei kühlem Wetter auf 15°C herabzusetzen.

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Allgemeine Hinweise zur Estrich-Nachbehandlung

Estrich ist direkt nach dem Einbau gegen schädigende Einflüsse wie Zugluft, schwankende Temperaturen, mechanische Beabspruchung usw. zu schützen.
Bei Estrichen in Hallen oder im Freien kann ein Abdecken mit dünnen Kunststoff-Folien für einen ausreichenden Schutz gegen Austrocknen sorgen.

Im Wohnungsbau ist im allgemeinen keine besondere Nachbehandlung erforderlich, wenn Türen und Fenster geschlossen werden können. Die Räume dürfen anfangs nicht beheizt werden. Estrich ist bei normalen Temperaturen in den ersten 7 Tagen gegen Austrocknen zu schützen; bei niedrigen Temperaturen ist der Schutz auf 14 Tage auszuweiten.

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